Ultraviolett, Flurin Jecker

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Bass vibriert von den Fußsohlen und Ohren bis ins Innerste, tief hinein, da, wo das warme Gefühl wohnt. Gesichter, Arme, Haare kommen näher, entfernen sich wieder. Schweiß, Nebelmaschinengeruch, Prickeln auf der Zunge. Farben in der Luft, Hitze, Gänsehaut. – Jahre schon tanzt Held sich in den Clubs durch Nächte und Tage. Doch seit sich Kumpel Eule aus dem Staub gemacht hat, bekommt die Großstadt-Verheißung Schrammen. Der Eule, der ihn nach seiner Ankunft in Berlin Held taufte. Und der jetzt in Lappland beim Weihnachtsmann lebt, wie er das in seinem Abschiedsbrief nannte. Dann taucht Mira zwischen den tanzenden Körpern auf. Ihr Rhythmus ist neu, anders. Und bringt Held aus dem Takt.

Wir alle wachsen und verändern uns. Wir nehmen Raum ein und platzen in den der anderen. Mit unseren Vorstellungen vom richtigen Leben überlappen wir uns – oder schaffen Gräben. – In „Ultraviolett“ wird getanzt, gesehnt, in offene Arme gerannt, sich ihnen wieder entzogen. Im Flackern des Stroboskops bewegen wir uns an der Seite von Held zwischen Angst- und Glücksgefühlen, Abschied und Versöhnung, Stadt und Land. Flurin Jeckers Roman ist ein Abgesang auf die alte Erzählung vom Erwachsenwerden als Sprung von der einen in die andere Welt. Und ein Aufruf, dem Ernst des Lebens zwischendurch ruhig mal die Tür vor der Nase zuzuschlagen.